Es ist im Leben hässlich eingerichtet dass bei der Penne gleich die Krauter steh'n Und wie der Kunde immer sinnt und dichtet am Schlusse muss er doch nach Arbeit seh'n In seinen Augen konnte man es les'n von Arbeitsgeist und Schaffenslust kein Schein Behüt dich Gott, es war so schön in Gnes'n wie wird es in Posen sein?
Das Haupt gesenkt, die Arbeitsscheu im Blicke zieht unser Kunde hinterm Krauter her; wie sehnt er nach der Penne sich zurücke wie ist sein Leben jetzt so aussichtsleer Doch kommt's wie's kommt, im Guten oder Bösen denn in die Werkstatt muß er nun hinein: behüt dich Gott, es wär so schön gewesen behüt dich Gott, es hat nicht sollen sein!
Beim Krauter hielt der Kunde aus drei Tage dann zog's ihn mächtig nach der Penne hin Nicht mehr ertragen konnte er die Plage nur auf die Fahrt zu steigen war sein Sinn und schleunigst tippelt wieder er nach Gnesen der Kohlendampf zog mächtig in hinein: behüt dich Gott, es war so schön gewesen behüt dich Gott, es hat nicht sollen sein.
" Lieder aus dem Rinnstein " Parodie auf einen Text von Joseph Victor von Scheffel
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