All' meine Sach', die geht nicht wohl wie's geh'n soll saufen wir viel, so werden wir voll Die Schuh versoffen, barfuß geloffen Die Strumpf, die geh'n eh weg und da läuft man im Dreck durch den Rock scheint der Ellenbogen
Die Haar wachsen mir zum Hut heraus wie ein Strauß das Hemd hängt mir zu den Hosen heraus ich wollt' es flicken, 's wollt' sich nicht schicken Kein Nadel und kein Zwern und ich tu's auch nicht gern zerriss in tausend Stücken!
Lieber Bruder, ich rat' es dir folge mir ein Exempel nehm an mir Sei kein Verkäufer, auch kein Versäufer, hätt' ich mir das Maul ins Wasser gesteckt, so stund' meine Sach' weit besser.
Nun ade zur guten guten Nacht ich habe vollbracht ich hab das Meinige durchgejagt Mein Stock und Degen muss ich ablegen und der Wirt schmeißt mich zu der Tür hinaus und droht mir noch mit Schlägen.
Text und Musik: anonym, um 1930, aus dem DVA nach " Lieder der Strasse "
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