Ein interessanter Kommentar von Friedrich Schorb zum Thema Ernährung und Armut war in der taz zu lesen. Während Kinderarmut in diesem Land weiter ansteigt, wirkt sich Armut offensichtlich auch auf das Ernährungsverhalten der Menschen aus. Das Ergebnis: Einkommensschwache konsumieren weniger Obst, Wein und Fruchtsäfte - und dafür mehr Fleisch, Bier und Limonade. Nahe liegend wäre es, den schlechteren Ernähungszustand von Kindern aus Armutshaushalten als eine Folge ihres gesellschaftlichen Ausschlusses zu sehen. Tatsächlich gibt es Politiker, die die Essgewohnheiten für die Ursache halten!
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