Bremen (epd). Die Armut im kleinsten Bundesland ist nach den Worten des leitenden Theologen Renke Brahms das derzeit bestimmende Thema in der Bremischen Evangelischen Kirche. Dabei werde auch die immer weiter auseinanderklaffende Schere zum wachsenden Reichtum in der Gesellschaft erörtert, sagte Brahms am Donnerstag in einem epd-Gespräch: "Papiere gegen die Armut gibt es genug - es geht darum, von guten Initiativen zu lernen." Der Theologe äußerte sich 100 Tage nach seinem Amtsantritt als Schriftführer der bremischen Landeskirche.
Brahms kritisierte insbesondere die Kinderarmut in Bremen und die zunehmende Zahl von Jobs ohne ausreichenden Lohn zum Leben. Er wolle im Herbst diakonische Einrichtungen besuchen und mit bedürftigen Menschen reden, kündigte er an.
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